Ab Dezember neigt sich das Jahr immer deutlicher dem Ende zu – auch im Job! Wer nicht in einer Branche mit ausgeprägtem Jahresendgeschäft arbeitet, spürt meist, dass es ruhiger wird. Diese Zeit lässt sich daher prima nutzen, um im Job mal ordentlich klar Schiff zu machen.

Lose Enden beseitigen

Du kennst das – es gibt Aufgaben, die weder dringend noch wichtig sind, aber irgendwann muss man sie erledigen. Solche Aufgaben schiebt man gerne vor sich her – tage-, wochen- oder monatelang. Schließlich gibt es Wichtigeres.

Wirklich schlimm scheint das nicht zu sein, es hat sich jedenfalls noch niemand ernsthaft beschwert.

Dennoch hast Du die Aufgaben die ganze Zeit irgendwo im Hinterkopf. So etwas lähmt und belastet, zumindest unbewusst. Das ist einer der großen Nachteile von Prokrastination! Deshalb solltest Du lose Enden nicht mit ins neue Jahr nehmen. Pack an, was Du schon die ganze Zeit hinausschiebst und bring es zu Ende.

Bilanz ziehen – was war top, was ein Flop?

Die Zeit zum Jahresende hin eignet sich auch perfekt, um die letzten Monate im Job Revue passieren zu lassen.

  • Wie sieht es aus mit Deiner eigenen Entwicklung?
  • Was war top, was ist nicht so gut gelungen?
  • Woran möchtest Du gerne etwas ändern?
  • Was möchtest Du weiter ausbauen?
  • Wie klappt die Arbeit im Team?
  • Mit wem kannst Du besonders gut zusammenarbeiten?
  • Mit wem gibt es Probleme und woran liegt das? Lässt sich das lösen?

Schreib die Antworten dazu auf, so kannst Du später damit weiterarbeiten.

Vorbereitung für Gespräche

Es geht nicht darum, Kritik zu üben. Es geht darum, ehrlich und auch neugierig zu schauen, wie sich Dein Jahr im Job entwickelt hat. Du wirst Anlass zu Stolz und Freude finden – und auch Anlass zur Optimierung.

Wenn Du magst, kannst Du auch mit einem Vorgesetzten darüber sprechen, was du gerne ändern möchtest.

  • Du hättest gerne ein neues Aufgabengebiet?
  • Mehr Verantwortung?
  • Oder bist der Meinung, ein Lehrgang oder eine berufliche Weiterbildung wäre sinnvoll?

In einem Gespräch kannst Du all das hervorragend argumentieren, wenn du Dich vorher mit Deiner persönlichen Bilanz darauf vorbereitet hast.

Jobstart planen

Wenn Du noch etwas Zeit übrig hast, bereite alles für einen guten Start in das neue Jobjahr vor.
Welche Projekte stehen an?
Was sollte möglichst zeitnah umgesetzt werden?

Lege Dir dafür schon alles zurecht, vereinbare Termine und lege Erinnerungen dafür an. Auf diese Weise verhinderst Du, dass Du – noch benebelt von Besinnlichkeit und Feuerwerksrausch – orientierungslos startest.

Weihnachtsgrüße – notfalls auf eigene Faust

Viele Unternehmen versenden Weihnachts- und Neujahrsgrüße an ihre Kunden und Geschäftspartner. Achte darauf, dass Deine persönlichen Kunden oder Ansprechpartner auf jeden Fall mit dabei sind!

Wenn das aus bestimmten Gründen nicht geht, versende doch eigenständig ein paar nette Worte, zumindest per Mail. Das ist nur eine kleine Geste, festigt aber die Bindung, sofern Du keine unpersönliche Massenmail versendest. (Kläre aber vorher ab, ob das nicht gegen die Firmenpolitik verstößt.)

Aufräumen

Zu guter Letzt ein ziemlich banaler, aber dennoch häufig ignorierter Tipp: Räume Dein Büro und Deinen Schreibtisch richtig gründlich auf. Miste aus, was überholt ist und weg kann. Beschrifte, etikettiere und hefte zusammen, was das Zeug hält. In diesem Artikel findest Du jede Menge Tipps dazu. In einem aufgeräumten und von Altlasten befreiten Büro kannst Du 2018 ganz entspannt durchstarten.

Hinweis:
Aus Gründern der besseren Lesbarkeit verwenden wir hier im Blog die männliche Form von Bewerber, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, etc. – selbstverständlich meinen wir damit aber jederzeit beide Geschlechter.