Aus Gründern der besseren Lesbarkeit verwenden wir hier im Blog die männliche Form von Bewerber, Arbeitnehmer, Mitarbeiter,  für Stellentitel, etc. – selbstverständlich meinen wir damit aber jederzeit beide Geschlechter.

Ist es an der Zeit für Dich, an einen Jobwechsel zu denken? Die meisten stellen sich irgendwann in ihrem Berufsleben einmal oder mehrmals diese Frage. Das Phänomen, bis zur Rente im Ausbildungsbetrieb zu bleiben, gibt es heute kaum noch. Die Menschen sind flexibler geworden – sie ziehen öfter um, entwicklen sich beruflich weiter und möchten manchmal etwas völlig Neues ausprobieren. Die Möglichkeiten dazu sind da. Dennoch ist es nicht immer leicht, zu erkennen, ob ein Wechsel zum aktuellen Zeitpunkt richtig ist. Woran kannst Du es merken?

Woran erkennst Du, dass es Zeit ist für einen Wechsel?

  • Montagmorgens freust Du Dich bereits auf Freitagnachmittags.
  • Ab Sonntagnachmittag denkst Du mit Bauchschmerzen an Montagmorgen.
  • Während der Arbeitszeit schaust Du jede Stunde auf die Uhr und rechnest aus, wie lange es noch bis Feierabend dauert.
  • Dein Interesse am Job lässt nach. Du bist unmotiviert und verrichtest den berühmten Dienst nach Vorschrift.
  • Du fühlst Dich nicht ernst genommen.
  • Der Job frisst Dich auf.
  • Stellenangebote anderer Unternehmen überfliegst Du öfter als sonst, auch wenn Du Dich nicht aktiv bewirbst.

Gründe dafür gibt es viele – ein unangemessenes Gehalt, fehlende persönliche Wertschätzung, Mobbing, lange Fahrtzeiten zum Arbeitsplatz, zu viele Überstunden …

Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Dennoch kündigt man meist nicht einfach so und der Entschluss, einen Schlussstrich zu ziehen, reift oft sehr lange. Kein Wunder, es hängt einfach zu viel am Job, als ihn einfach hinzuschmeißen.

Was also tun?

1. Nimm das Gefühl der Unzufriedenheit ernst. Es wird nicht von allein verschwinden und Dich immer stärker belasten.

2. Versuche herauszufinden, was genau Dich stört und Finde die Ursache. Oder sind es gleich Mehrere? Kreise das Problem so genau wie möglich ein.

3. Überlege, ob es sich lösen lässt    kannst Du zusammen mit Deinen Kollegen oder Deinen Vorgesetzten etwas an der Situation ändern? Ist es Dir das noch wert?

4. Wenn ja, suche das Gespräch, auch wenn das für Dich erst einmal unangenehm ist. Deine Gesundheit und Lebenszeit sollten Dir so wichtig sein – wer seinen Job immer nur mit „Bauchschmerzen“ erledigt, tut sich damit langfristig keinen Gefallen.

5. Wenn sich das Problem nicht lösen lässt oder Du keinen Wert mehr darauf legst: Bereite Dich innerlich darauf vor, Deinen Job zu wechseln.

6. Verschwende keine Zeit mehr.

Bereite Dich darauf vor, den Job zu wechseln

Du solltest einen Wechsel gut vorbereiten, um nicht vom Regen in die Traufe zu kommen.

Beantworte Dir folgende Fragen möglichst gründlich:

  • Was willst Du? Was möchtest Du in Zukunft machen? Wie soll Deine Tätigkeit aussehen, welche  Rahmenbedingungen wünschst Du Dir?
  • Wie weit möchtest Du täglich fahren? Unterschätze das nicht. Egal, wie toll der Job ist, wenn Du jeden Tag vier Stunden unterwegs bist, um zu Deinem Arbeitsplatz und wieder zurückzukommen, frisst das irgendwann Deine Motivation auf.
  • Möchtest Du lieber in einem Konzern, einem mittelständischen Unternehmen oder in einem Kleinbetrieb arbeiten? Gerade Menschen mit wenig Berufserfahrung machen sich darüber wenig Gedanken – dabei gibt es gravierende Unterschiede in den Abläufen!
  • Hättest Du gerne mehr oder weniger Verantwortung als bisher? Kommt eine Führungsposition für Dich – eventuell erneut – infrage?
  • Bist Du eher ein Teamplayer oder ein Einzelkämpfer?

Mach Dir wirklich genau Gedanken dazu. Genauer gehen wir auf diesen Punkt in Teil 2 der Artikelserie Jobwechsel ein.

Überprüfe auch, ob Dir für Deinen Traumjob noch eine Fähigkeit oder Eigenschaft fehlt. Wäre eine Weiterbildung sinnvoll? Dann plane das unbedingt mit ein.

Komm auf einen Kaffee vorbei

Gerade dann, wenn Du unsicher bist, kann sich der Besuch bei uns lohnen!
Wir kennen Deine Fragen, Unsicherheiten und Vorbehalte bezüglich eines Jobwechsels aus vielen Gesprächen mit Menschen, die in einer ähnlichen Situation sind wie Du. Gemeinsam können wir überlegen, was die nächsten sinnvollen Schritte für Dich sind.
Auch Übergangslösungen sind denkbar, wenn der Sprung zum perfekten Job noch zu groß ist – zum Beispiel, wenn Du Dir noch ein paar Kenntnisse und Fähigkeiten dafür aneignen musst.

Setz Dich mit uns in Verbindung!
Gemeinsam legen wir die Weichen für den Start in Deine berufliche Zukunft. Schick uns Deine Bewerbung, gerne auch initiativ!