Aus Gründern der besseren Lesbarkeit verwenden wir hier im Blog die männliche Form von Bewerber, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, etc. – selbstverständlich meinen wir damit aber jederzeit beide Geschlechter.

2017 steht vor der Tür und wie immer gibt jedes Mal die ach so guten Vorsätze, an die sich niemand hält. Meist geht es darum, schlechte Angewohnheiten abzulegen, mehr Sport zu treiben, sich gesünder zu ernähren. Und das klappt oft nicht, weil man einfach zu viel Stress im Job hat und abends einfach nur froh ist, auf die Couch zu fallen und den Frust mit Schokolade zu versüßen.

Wie wäre es zur Abwechslung mal mit ein paar Vorsätzen, die Deinen Stress im Job reduzieren, Deine Karriere boosten und ganz nebenbei noch dafür sorgen, dass Du eben doch noch die Energie für einen gesünderen Lebenswandel hast?

Hier unsere Karriere – Tipps für ein erfolgreiches und entspanntes 2017

Ok, das Genie überblickt das Chaos. Aber ganz ehrlich, wie oft suchst Du Dich trotzdem dumm und dämlich auf Deinem Schreibtisch, in Deinen Schubladen, Ordnern, Ablagekörben, auf Deinem PC –  auf der Jagd nach dem einen Dokument oder der einen Notiz, die Du jetzt unbedingt brauchst?

Wie oft machst Du Dir doppelte Arbeit, weil Du kein richtiges System hast? Wie wäre es damit, Dir im neuen Jahr Eines zuzulegen?
Du hast für so etwas keine Zeit, denkst Du? Weil Du dann vor lauter Verwaltung nicht mehr zum Arbeiten kämest?

Zugegeben, zuerst einmal bedeutet es mehr Aufwand. Aber sobald Dein System steht und Du es eisern pflegst, wirst Du Dich wundern, wieviel Zeit Du sparst, wieviel effektiver Du bist und wie deutlich Dein Stresspegel sinkt.

1. Ausmisten – PC, Schreibtisch, Schränke, Ordner

Jetzt heißt es Ärmel hochkrempeln. Die Zeit des Sammelns ist vorbei. Nimm Dir Dein ganzes Büro vor. Fang mit Deinem Schreibtisch an. Entmiste konsequent alles, was Du nicht mehr brauchst.  Sei hart zu Dir!

Adieu, Zettelsammlung

Solltest Du eine bunte Mischung aus Notizzetteln vorfinden, die überall kleben oder herum liegen, notiere Dir alles zusammen AN EINEM ORT. Auf EINEM Zettel, in EINEM Notizbuch. Solltest Du die Möglichkeit haben, kannst Du auch eine App nutzen. Wunderlist ist zum Beispiel ganz hervorragend für so etwas geeignet und da es die App für den Desktop und das Smartphone gibt, hast Du Deine Liste immer dabei. Kannst abhaken, korrigieren, Deadlines setzen, Dich erinnern lassen. Aber ganz egal, wofür Du Dich entscheidest – verbanne die Zettelsammlung aus Deinem Alltag!

Wohnst Du noch, oder arbeitest Du schon?

Pflanzen auf dem Schreibtisch sind toll, Bilder von Deiner Familie auch – aber wenn Du vor lauter Wohnzimmeratmosphäre Deinen PC nicht mehr siehst, wird es Zeit, Deinen Schreibtisch in das zurück zu verwandeln, was er ist – Deinen Arbeitsplatz.

Befreie die Schränke

Schreibtisch sauber? Dann ab zu den Schränken, die gerne als eine Art Zwischenlager genutzt werden, bevor alles endlich in die berühmte Ablage P – also den Papierkorb – wandert. Nur für den Fall der Fälle. Welcher genau das ist, weiß meist keiner und daher platzt der Schrank irgendwann aus allen Nähten und es ist kein Platz mehr für die wirklich wichtigen Dinge, die sich dann überall im Büro stapeln. Also – weg mit allem, was weg kann.

Dateileichen beerdigen, Doppelgänger enttarnen

So, jetzt wird es allerdings wirklich unangenehm. Ordner und Ablagen müssen natürlich auch ausgemistet werden. Und zwar sowohl die Analogen als auch die Digitalen. Plane dafür ruhig viel Zeit ein, das dauert –  aber das ist der wichtigste Schritt. Gerade auf dem PC gibt es gerne alles doppelt und dreifach. Warum? Na, weil man eben oft kein System hat. Mit dem Effekt, dass der Rechner immer langsamer wird und man vor lauter Dateimüll nichts mehr findet. Auch hierfür gibt es übrigens Apps als kleine Helfer, die Datei-Duplikate aufspüren. Ein Beispiel für Mac OS X ist zum Beispiel Gemini von MacPaw.

2. Eine gute Ordnerhierarchie – mehr Zeit, weniger suchen

So, der Müll ist also entsorgt? Okay, dann geht es ans Aufräumen. Bleiben wir beim Rechner. Lege Dir eine sinnvolle und eindeutige Ordnerstruktur zu. Solltest Du mit Deinem Team in einer gemeinsamen Ordnerstruktur auf einem Server arbeiten, sprich das Thema an. Allen ist schließlich geholfen, wenn niemand mehr suchen muss. Halte Dich danach an diese Struktur! Auf dem Desktop wird ab sofort nichts mehr gespeichert. Es sollte für jede anfallende Dokument-Art einen ganz bestimmten Ordner geben.

Und natürlich benennst Du ab jetzt auch Deine Dokumente ganz eindeutig. Was – wann – wofür: das sollte ein Dateiname schon verraten. Dateinamen wie „Wichtig.doc“ oder „Zahlen.pdf“ sollten ab sofort der Vergangenheit angehören.

Du wirst erstaunt sein, wieviel Zeit Du sparst und wie sehr Du Deine Nerven allein schon durch diese Maßnahmen schonst.

3. Eine gute To-Do-Liste

Die Macht steckt in der Liste! Ehrlich! Alles, was Du ständig im Kopf behalten musst, blockiert nur Deine geistigen Kapazitäten. Schreib es auf –  aber mit System. Und bloß keine bunten Zettel, bitte! Die oben erwähnte App Wunderlist eignet sich wie gesagt ganz hervorragend als To-Do-Liste, aber es gibt unzählige Möglichkeiten. Auch Analoge. Wenn Du also lieber mit Stift und Papier zur Tat schreitest, kein Problem. Hauptsache, Du tust es. Neben dem schönen Gefühl, das sich beim Abhaken einstellt, ist auch das Gefühl, jederzeit den Überblick zu behalten, sehr nervenschonend.

4. Vergiss Multitasking

Organisiere Deinen Arbeitsalltag in Blöcken, die thematisch zusammen hängen. Es ist erwiesen, dass Multitasking nicht funktioniert. Also versuch es erst gar nicht. Du erstellst jetzt gerade ein Angebot? Dann konzentriere Dich nur darauf. Dazwischen noch 10 Anrufe zu erledigen, die Blumen zu gießen, mit den Kollegen das Mittagessen zu besprechen und mit einem Ohr am Teammeeting teilzunehmen, kann einfach nicht effektiv sein. Du kannst das auch alles nacheinander machen und bist wahrscheinlich auch noch doppelt so schnell dabei – bei weniger Stressempfinden. Übrigens – nach spätestens 90 Minuten ist eine kleine Pause angesagt, dann geht es mit der Konzentration rapide nach unten. Also: Aufstehen, strecken, umhergehen, einen Tee oder Kaffee holen.

5. Mittagspause machen – draußen

Sei ehrlich, wie sieht Deine Mittagspause aus? Mittgebrachtes Brötchen am Schreibtisch? Mal davon abgesehen, dass Krümel sehr hartnäckig sind, ist das so ziemlich alles – nur keine Pause. Iss etwas Gesundes – auch in der in der Kantine geht das mit etwas Kreativität. Keine Kantine vorhanden? Dann gibt es sicher einen Platz, an dem Du in Ruhe etwas Mitgebrachtes essen kannst. Und dann? Ab nach draußen, wenn das Wetter es zulässt. Beine vertreten, frische Luft tanken. Vielleicht kannst Du einen Kollegen oder eine Kollegin zur Unterhaltung mitnehmen – dann aber bitte nicht über Jobthemen reden. Wer viel arbeitet, muss auch mal entspannen dürfen!

Wenn Du diese fünf Punkte konsequent umsetzt, wird das zwei bedeutende Folgen haben.
Einerseits tun sie Deiner Karriere gut, denn wer immer alles im Griff hat, den Überblick bewahrt und keine Zeit verschwendet, ist effizienter. Und Effizienz kann ein ziemlicher Karrierebooster sein, denn sie bleibt selten unbemerkt.
Außerdem hast Du Kapazitäten frei für kreative Ideen, was Dich und auch das Unternehmen nach vorne bringen kann. Zusätzlich bist Du entspannter und weniger gestresst – und hast nach Feierabend noch genug Power für die persönlichen Dinge und Ziele des Lebens, die Dich zufrieden stimmen und Dir ein gutes Bauchgefühl geben.

Also los. 2017 wartet.