Was wird für die Karriere zukünftig wichtiger? Welche Skills musst Du beherrschen, um in den nächsten 10 Jahren unter den qualifiziertesten Arbeitnehmern zu sein?

LinkedIn Umfrage bringt wichtige Skills ans Licht

Das Karrierenetzwerk LinkedIn hat deutsche Vorstände und Personalverantwortliche in einer repräsentativen Studie gefragt, welche Skills sie heute und in 10 Jahren als Top Ten sehen – sowohl bei den Soft Skills als auch bei den Hard Skills.

Die Top Hard Skills sind in 10 Jahren ähnlich wie heute

Bei Letzteren ändert sich nur wenig – heute und in Zukunft sehen sie die Fähigkeit zu Datenanalyse, Dateninterpretation und Wissensmanagement an der Spitze. Interessant ist aber, dass die Fähigkeit zur Unternehmensführung in den Augen der Befragten für die Zukunft immer wichtiger wird. Dieser Punkt ist der, der in ihren Augen am meisten an Bedeutung gewinnen wird, gefolgt von allgemeiner Digitalkompetenz und dem Verständnis für Programmierung.
Die Fähigkeit zum Projektmanagement bleibt zwar auf Platz 3 der Top Skills, gewinnt jedoch insgesamt nicht an Bedeutung, sondern verliert sogar ganz leicht.

Wirbel bei den Soft Skills

Bei den Soft Skills ist deutlich mehr Bewegung im Spiel. Hier bleibt fast nichts, wie es heute ist. Wird heute noch Kritikfähigkeit auf Platz 1 gesehen, rutscht diese Fähigkeit in der Wertigkeit auf Platz 4 ab. Funktionsübergreifende Kompetenzen steigen von einem heutigen Platz 7 in 10 Jahren auf Platz 1. Das passt hervorragend zu dem Bedeutungsgewinn der Fähigkeit zur Unternehmensführung – in Zukunft werden Generalisten sehr stark gefragt sein.

Gesprächs- und Verhandlungsführung gewinnt weiterhin an Bedeutung – kommunikationsstarke Mitarbeiter werden also die künftigen Sieger sein. Wenn die Aufgaben genrealistischer werden, ist Kommunikationsstärke ohnehin unverzichtbar, schließlich muss quer durch alle Abteilungen und Professionen ein noch stärker vernetzter Austausch stattfinden.

E-Learning, um den Anschluß nicht zu verpassen?

Es tut sich also einiges im Bereich der meist gefragten Kompetenzen. Das verdeutlicht, wie wichtig es ist, sich kontinuierlich weiterzubilden. Auch diesen Punkt deckt die Studie teilweise ab und fragt, wie stark E-Learning in den Unternehmen genutzt wird. Mit 41% gibt die Mehrheit an, dass dies derzeit kein Thema im Unternehmen sei. 25% setzen derartige Angebote aber immerhin bereits ein. 16% planen zumindest, innerhalb der nächsten 12 Monate auf digitale Lernangebote zurückzugreifen.

LinkedIn hat die Studie im Januar 2017 gemeinsam mit der Bitkom Research GmbH durchgeführt. Es wurden 305 Personalentscheider und Vorstände in Unternehmen mit über 50 Mitarbeitern befragt. Mehr Infos dazu findest Du hier.

Hinweis:
Aus Gründern der besseren Lesbarkeit verwenden wir hier im Blog die männliche Form von Bewerber, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, etc. – selbstverständlich meinen wir damit aber jederzeit beide Geschlechter.